Mountainbiking: Mit oder ohne Motor?

Wo immer möglich, soll die Nutzung von Mountainbikes auf bestehenden Wegen stattfinden, wie hier auf dem Brienzergrat. (Bild: Sam Kreuzer)

Das Mountainbiking liegt seit Jahren im Trend und die Begeisterung für Anstiege und rasante Abfahrten über Stock und Stein ist ungebrochen. Der Sport hat sich jedoch gewandelt und vor allem stark diversifiziert. Bike- Angebote werden zunehmend Teil der Tourismusstrategie vieler Destinationen, da auf den Winter kein Verlass mehr ist. Immer mehr MTB-Routen werden ausgeschildert und das bestehende Wegnetz wird den Bedürfnissen der Mountainbikenden angepasst. Zunehmend werden auch neue Wege oder Wegpassagen sowie MTB-Pisten gebaut, die ausschliesslich für das Biken gedacht sind. Und dann ist da noch das E-Mountainbike, das ganz neue Möglichkeiten bietet: Motorisiert lässt sich die hinterste Alp im Tal plötzlich an einem Morgen statt auf einer Ganztagestour erreichen. 
Die zunehmende Diversität im Bikesport und der immer grössere Raumanspruch konfrontieren uns mit der Frage, wie der Mountainbike-Sport umweltverträglich gestaltet werden kann.

Mountainbiken ja, mit Respekt und Rücksicht

Mountainbiking ist Teil des grundsätzlich umweltfreundlichen Langsamverkehrs und kann das Naturerlebnis und -verständnis fördern. Mountainbiker bewegen sich aus eigener Kraft in den Bergen und bleiben in den allermeisten Fällen auf Wegen und vordefinierten Trails. Damit unterscheidet sich Biken nicht wesentlich von anderen Bergsportarten, die wir befürworten. Wie so oft gilt auch hier: Respekt und Rücksicht sind gefragt. Dies bedeutet einerseits ein respektvolles Nebeneinander mit anderen Bergsporttreibenden. Andererseits sind beim Biken sowie beim Aus- und Neubau der Bike-Infrastruktur Rücksicht gegenüber der Natur gefragt.
Mountain Wilderness Schweiz hat zusammen mit der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Pro Natura, WWF Schweiz und BirdLife Schweiz ein Positionspapier mit Empfehlungen zum Thema Mountainbiking publiziert. Die Positionen dienen in erster Linie Planungsverantwortlichen in Gemeinden, Tourismusämtern und privaten Planungsbüros als Richtlinien, um Konflikte mit dem Natur- und Landschaftsschutz zu vermeiden. 

Lesen Sie den ganzen Artikel zum Thema aus dem aktuellen «Wildernews»
Grundsätze MTB von Mountain Wilderness Schweiz
Positionspapier Mountainbiking, Natur- und Landschaftsschutz 

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