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Alpenschutz

Die touristischen Angebote im Gebirge nehmen explosionsartig zu - und eines führt zum anderen: auf die Seilbahn folgt eine Aussichtsplattform, auf das Bergrestaurant eine Rodelbahn und auf den asphaltierten Wanderweg ein Klettersteig. Die Natur wird zur Kulisse für den Adrenalinkick, die Bergwelt zu einem Disneyland: höher, schneller, besser!

Wir finden:

Der Spass hört da auf, wo er die Natur zerstört. Ein Naturerlebnis braucht keine Verzierungen und keinen Lärm, dafür aber eine intakte Berglandschaft. Mit unserer Arbeit setzen wir uns ein für den wirksamen Schutz der Alpen, für Freude und Erholung in einer Umgebung, der man mit Respekt begegnet – heute und morgen.

Projekte | Positionen

Projekte

Helitourismus ist eine der Aktivitäten im Gebirge, welche die Natur und vor allem die Stille am stärksten beeinträchtigen. Der Heli wird zu Skilift, Gondelbahn oder Land-Rover, der gut betuchte Touristen überallhin bringt, wo es ihnen gerade passt. Seit seinen Anfängen im Jahre 1994 kämpft Mountain Wilderness Schweiz gegen Heliskiing.

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Verschiedene Schweizer Passstrassen sind im Winter gesperrt. Teilweise wird dieser Winterschlaf durch private Fahrtrainings unterbrochen. Mountain Wilderness Schweiz setzt sich dafür ein, dass Ruheräume nicht zum Spiel- und Rummelplatz für Motorfahrzeuge werden.

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In der Land- und Forstwirtschaft haben Quads- und Motorschlitten
durchaus ihre Berechtigung. Doch die Fahrzeuge werden zunehmend zu privaten Zwecken für reine Spassfahrten in der Natur genutzt – oftmals illegal.

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Im Freizeittourismus braucht es ein Umdenken. Längerfristig funktionieren vor allem Angebote, welche lokale Besonderheiten stärken. In der reich bebilderten Broschüre werfen wir mit spannenden Artikeln und Statistiken einen kritischen Blick auf die Möblierung der Landschaft in den Schweizer Bergregionen.

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