http://www.mountainwilderness.ch/projekte/silence/stop-heliskiing/bergfuehrer-gegen-heliskiing/

Die Helilobby setzt die Akteure im Berggebiet massiv unter Druck. Noch immer ist das öffentliche Bekenntnis gegen das Heliskiing ein mutiger Schritt. Trotzdem gibt es immer mehr Personen, Organisationen, Verbände und auch Wirtschaftsunternehmen, welche sich ganz klar gegen das Heliskiing in der Schweiz aussprechen.

Mit den folgenden Bergführern sind sie bestimmt ohne Heliskiing unterwegs:

Guide de langue française

Folgende Alpinschulen bieten kein Heliskiing an

Diese Bergsportgeschäften sind gegen das Heliskiing in der Schweiz

Die Meinung von Persönlichkeiten zum Heliskiing

Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Physiker, Biologe, Mitglied Club of Rom: «Wir könnten technisch im Umgang, mit Energie, ..., mit all unseren Rohstoffen, fünfmal besser werden. Allerdings müssten gewisse Dinge vom Erdboden verschwinden. Zum Beispiel Flüge von Genf nach Zürich, das ist schlicht absurd! Oder Helikoptertourismus, darauf können wir wirklich verzichten. Und wer das mit Tränen in den Augen als das Ende der Zivilisation hinstellt, ist ein unmoralischer Spinner!» (Aus: Interview in 'Beobachter Spezial Natur' 2/2009)

Franz Hohler, Schriftsteller: «Die letzten Gipfel ohne Bergbahnen sollten sich selbst gehören und denen, die sie zu Fuss ersteigen.»

Peter von Matt, em. Professor Uni Zürich: «Der Tourismus lebt von den Alpen. Deshalb ist er dem Hochgebirge gegenüber zu Respekt und Schutz verpflichtet. Heliskiing erniedrigt die Alpen zum Fun-Park und greift an die Substanz, von der der Tourimus und grosse Teile der Bergbevölkerung leben.»

Emil Zopfi, Schriftsteller: «Heliskiing ist eine grosse Belastung für die Alpenwelt, eine Belästigung für die Menschen und eine Bedrohung für die Tiere, wirtschaftlich sinnlos, hirnloser 'Fun' für Gelangweilte und Privilegierte

Silvio Bircher, alt Nationalrat und alt Regierungsrat:
«Als ehemaliger Motionär in gleicher Sache (1980) bin ich froh, dass jetzt wieder ein Anlauf genommen wird. Der Helikoptertourismus ist ein unverhältnismässiger Eingriff in unsere Bergwelt. Gerade im Jahr der Berge und im Weltnaturerbe muss das ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangen.»

Ruth Genner, Regierungsrätin, alt Nationalrätin: «Wie viele andere suche ich in den Bergen Ruhe und Erholung. Heliskiing ist unnötig.»

Heinz Bächli, Unternehmer Bergsport Bächli: «Heliskiing ist undemokratisches, elitäres, lärmerzeugendes Gehabe, welches in volkswirtschaftlicher Hinsicht kontraproduktiv ist. Ich fordere die komplette Aufhebung aller Touristikflüge, die Reduzierung der Transportfliegerei in sensiblen Räumen und die Reduzierung der Flüge zwecks Forstbewirtschaftung im gesamten Alpenraum.»

Christine Goll, Nationalrätin (SP/ZH): «Heliskiing? Eine verantwortungslose Minderheit befriedigt die egoistische Vergnügungssucht ohne Rücksicht auf Verluste und ohne einen Gedanken an Mitmenschen, Umwelt und Natur zu verschwenden. Schieben wir diesem sinnlosen Treiben einenRiegel!»

Serge Gaillard, heute seco: «Heliskiing nützt wenigen und stört viele, auch die AlpinistInnen, die in den Bergen Erholung und Ruhe suchen.»

Willy Küng, ehem. Finanzvorstand und Stadtrat Zürich: «Genügend Skigebiete sind mit Bahnen aller Art gut erschlossen. Die verbliebenen unberührten Hänge und Gipfel mit Heliskiing anzufliegen, zeugt von grosser Gedankenlosigkeit und Mangel an Respekt gegenüber der Natur und den Menschen, die Erholung suchen oder auf Bergtour sind. Darunter leidet die Qualität der Alpenregion, was auch dem Tourismus und damit der Bevölkerung der Alpentäler schadet. Die Motion von Werner Marti verdient deshalb Unterstützung.»

Claude Remy, grimpeur et alpiniste de renom: «Le respect de la nature doit impérativement devenir prioritaire et diriger notre philosophie, nos actes. Monter à un sommet par ses propres forces, jouir de l'effort et de l'environnement, pour y descendre ensuite est assez logique pour une grande majorité d'entre-nous... Soyons assez convainquant de ces bienfaits et des beautés que cela procure. L'hélicoptère en montagne est un fabuleux outil pour les secours, les transports et divers travaux d'études, mais nous devons impérativement lutter contre toutes autres survols et déposes d'hélicoptères en montagnes. Désormais nous devons diminuer les places autorisées tout en imposant à tout appareils volants à moteur une plus grande hauteur de survol du relief. Naturellement que les moto-luges et tout autres engins à moteur ou autres nouvelles remontées à moteur doivent êtres strictement limités, voir désormais interdites dans les montagnes, afin de préserver ces espaces vierges des atteintes humaines.»

Kathy Riklin, Nationalrätin (CVP/ZH): «Heliskiing ist ein Ärgernis für respektvolle Berggänger, schreckt die Fauna auf und führt zu einer falschen Einschätzung der Gefahren der Gebirgswelt. Die Schweiz sollte den Mut haben, diese unnötigen Helikopterflüge zu verbieten.»

Otto Schoch, alt Ständerat: «Die Aufhebung der Gebirgslandeplätze wäre ein sinnvoller Beitrag unseres Landes zum Jahr der Berge.»

Rudolf Strahm, alt Nationalrat (SP/BE), ehem. Preisüberwacher: «Heliskiing, das nicht der Bergrettung dient, ist purer Egoismus: Da stören einige Wenige die Bergruhe auf Kosten von Vielen!»

Peter Zinsli, Rentner und Volksmusiker: «Heliskiing stört die Wildtiere sehr stark. Die Schweizer Tourismusorte sind mit Bahnen gut erschlossen. Deshalb unterstütze ich die Motion Werner Marti. Schon eine starke Reduktion der Flüge wäre ein Erfolg.»

Ausserdem unterstützen folgende Personen unser Anliegen: