http://www.mountainwilderness.ch/projekte/grenzen-der-erschliessung/fuer-den-tourismus/bahnen-und-bauten/

Touristische Infrastruktur muss unterhalten und erneuert werden. Keine Frage. Nur fragt sich, ob damit immer eine Kapazitätssteigerung nötig ist, ob die neuen Bahnen, Hotels und Restaurants sinnvoll sind und der Berg die höhere Frequenz auch verträgt. mountain wilderness wehrt sich gegen den Ausbau der Infrastruktur, wo er sich nicht rechtfertigt oder sich auf die umliegende noch ursprüngliche Natur und Landschaft nachteilig auswirkt.

Beispiel: Nasenpiercing auf dem Stockhorn

Um das Überleben der Stockhornbahn zu sichern, soll zu verzweifelten Mitteln gegriffen werden. Mit einer Plattform in der Nordwand will sie ihre Attraktivität steigern. Ein einmaliges, schwindliges Erlebnis soll es sein, in der zugigen Nordwand zu stehen. mountain wilderness machte Einsprache gegen den Bau. Er trägt unserer Ansicht nach nicht zu einem Mehrwert bei, sondern verunstaltet den Fels und die Landschaft.

Beispiel: Klein Matterhorn

Zermatt plant den nächsten Ausbauschritt auf dem Klein Matterhorn. Eine 117 Meter hohe Glas-Stahl-Pyramide soll den Berg verunzieren, den Zermattern aber einen neuen 4000-er bescheren. Die Entrüstung ist auch im Ausland hoch. Besonders Italien fürchtet um die landschaftliche Verschandelung ihrer einmaligen Bergkulisse und Alpinisten aus aller Welt schütteln ungläubig den Kopf. Im Februar 2010 wurde die Änderung der Zonennutzungsplanung für das Klein Matterhorn öffentlich aufgelegt. mountain wilderness hat zusammen mit Pro Natura, WWF Schweiz und der SL Einsprache erhoben. Denn was genau der Grund für die Änderung ist, ging aus der Eingabe nicht hervor.

Wehren auch Sie sich, gegen die gigantomanischen Projekte ohne jeden Massstab und schicken Sie eine Postkarte an die Verantwortlichen in Zermatt (PDFs auf der rechten Seite).

Beispiel: Monte Rosa – Il Walser Express

Der Walser Express soll Macugnaga mit Zermatt verbinden. Ein weiteres Projekt (oder Hirngespinnst?) rund um Zermatt. Dies Mal stammt es aus Italien. Gigantismus pur, Kostenpunkt 234 Mio. Euro Parking inklusive! Siehe Dokument rechts.