Umweltschädliche Ski? Die Recherche.

Welche Spuren man in der Natur hinterlässt, beeinflusst man nicht erst auf einer Tour, sondern bereits beim Kauf seiner Ausrüstung. Um die 200’000 Latten-Paare gehen hierzulande laut Verband Sportfachhandel Schweiz (ASMAS) jährlich über die Ladentheke. Doch was wissen wir eigentlich über die Umweltauswirkungen unserer Ski?

Ressourcenintensiv und gesundheitsschädigend

Ski sind der Schweizerin und des Schweizers liebstes Winter-Spielzeug. So schön der Sport auch ist, er birgt seine Schattenseiten. Es ist anzunehmen, dass die Ökobilanz eines Skis düster ausfällt. Alleine der Produktionsprozess ist äusserst energie- und ressourcenintensiv. Der Skibelag wird aus Polyethylen hergestellt, das von der Natur nicht abgebaut werden kann und für ein geschmeidiges Gleiten wird oftmals Wachs verwendet, der schwer abbaubare und gesundheitsschädigende per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) enthält.

Wir bringen Licht ins Dunkel der Ski-Industrie

Während im Bereich der Bergsportbekleidung Labels oder Zertifizierungen Informationen über die Herkunft und Materialzusammensetzung liefern, tappt man bei der «Hardware» im Dunkeln. Das wollen wir ändern! In einer ausgiebigen Recherche nehmen wir uns dem Thema an. Woher kommen die ultraleichten Holzkerne? Was für Rohstoffe werden mit welchen Auswirkungen verarbeitet? Wo landen die ausrangierten Sportgeräte? Können Ski rezykliert werden? Worauf können wir als Konsumierende beim Kauf achten? Diesen und weiteren Fragen gehen wir auf den Grund.

Publikation der Recherche zum Start der Wintersaison

Mit der Aufdeckung und Bekanntmachung unbekannter Fakten wollen wir helfen, den Ski-Sport umweltverträglicher zu gestalten. Die Arbeiten sind angelaufen. Die Recherche soll kurz vor dem Beginn der Wintersaison 2020/2021 veröffentlicht werden.

Unser Vorhaben können wir dank Unterstützung von Spendenden realisieren. Herzlichen Dank!