Der illegale Offroad-Verkehr entwickelt sich zunehmend zu einem Problem. Helfen Sie mit, den Offroad-Trend und die damit verbundenen Konflikte mit Mensch und Natur zu minimieren. Wir alle können einen Beitrag leisten:
Bevölkerung
Die Gegner des illegalen Offroad-Verkehrs können auf mehreren Ebenen aktiv gegen diesen Trend vorgehen:
- Meldung machen (siehe unten)
- restriktive Massnahmen vornehmen (siehe unten)
- Anzeige erstatten (siehe unten)
- öffentlich werden (siehe unten)
Politik und Behörden
Politische und behördliche Entscheidungsträger werden aufgefordert, klare und allgemein für die Schweiz gültige Gesetze zu schaffen, sowie den Vollzug durch häufigere Kontrollen sicherzustellen. Lesen Sie unsere Forderungen, die auf den Ergebnissen unserer aktuellen Studie beruht.
Umwelt- und Naturschutzverbände
Umwelt- und Naturschutzverbände sollen mit Informations- und Sensibilisierungskampagnen zum illegalen Offroad-Verkehr die Spannungsfelder zwischen ökonomisch-touristischen, gesellschaftlichen und naturschützerischen Interessen aufnehmen und mittragen. Dazu können die Broschüren «Wild im Schnee» und «Stop Offroad» dienlich sein.
Anbieter, Verkäufer und Offroad-Nutzer
Nutzer von Offroad-Fahrzeugen sollen gesetzeskonform, respektvolle und verantwortungsbewusst handeln und damit ihr Image verbessern. Dazu sollen Anbieter und Verkäufer Regeln und Vorschriften die ihre Fahrzeuge betreffen, sowie Verhaltensregeln bezüglich Umwelt- und Naturschutzregeln vermitteln. Einige Verhaltensregeln finden Sie hier.
Meldungen machen
Melden Sie Vorfälle illegaler Offroad-Fahrten der örtlichen Polizei, der Jagdverwaltung und/oder dem zuständigen Wildhüter. Um eine Meldung zu machen, die bei den entsprechenden Stellen greift, braucht es Indizien, wie Zeugen, Photos der Tat oder von Spuren, Ort und Zeit der Beobachtung, Beschreibung des Sachverhaltes und bestenfalls die Fahrzeugnummer. Hierzu dient Ihnen unser Meldeformular.
Sie können die Meldung an uns, oder auch gleich direkt an die entsprechenden Stellen richten. Adressen zur Jagdverwaltung und zum Wildhüter entnehmen Sie hier. Die entsprechende Polizeistelle finden Sie hier. Bitte setzen Sie uns von mountain wilderness in jedem Fall in Kenntnis, damit wir die Entwicklung weiter beobachten und den Druck auf die verantwortlichen Gremien erhöhen können.
Restriktive Massnahmen vornehmen
Restriktive Massnahmen sind Schranken, Ketten, Barrieren, Zäune, Verbotstafeln etc.. Sie können errichtet werden, um Gebiete vor illegalen Offroad-Fahrten zu bewahren. Regional können damit Erfolge erzielt werden. Beobachtungen zeigen aber auch, dass Insider trotz diesen Massnahmen Schlupflöcher ins Gelände finden.
Solche Massnahmen umzusetzen erfordert die Kontaktaufnahme mit den betroffenen Gemeinden. Sie erteilen oft die Bewilligung, geben Ihnen wertvolle Ratschläge und helfen in der Planung und Umsetzung.
Anzeige erstatten
Eine Anzeige ist die effektivste Art, sich gegen illegale Offroad-Fahrten zu wehren. Die Verantwortung einer Anzeigeerstattung können Sie leider nicht an uns oder an Drittpersonen delegieren. Sie muss von Ihnen persönlich getätigt werden. Mit den von uns zusammengestellten und fachkundigen Informationen unterstützen wir Sie gerne.
Öffentlich werden
Viele Umweltschutz und Bergsport-Organisationen, wie mountain wilderness organisieren immer wieder Öffentlichkeitskampagnen, die im Sinne der Natur und der Bergnutzer liegen. So auch gegen illegales Offroad-Fahren.
Mit einer Teilnahme an solchen Aktionen helfen Sie mit, die Erfolgschancen zur Erreichung der Ziele zu erhöhen. Je mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmachen, umso grösser zeigt sich die Wirkung in der Öffentlichkeit. Melden Sie sich hier an, wenn Sie über solche Aktionen informiert werden wollen. Stärken Sie damit das Verständnis für unsere wilde Bergwelt.




