Mountain Wilderness Schweiz
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Stop-Helidemo 2004

Die Stop-Heliskiing-Demo 2004 führte am 3./4. April auf den Gebirgslandeplatz Petersgrat. Siehe dazu auch die Pressemeldung.

2003: Stop Heliskiing auf der Sustenlimi

Die Demo der Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness hatte hohe Ziele: Die Sustenlimmi liegt auf 3230 Metern. Auf diesem Gebirgslandeplatz entrollten 42 Alpinistinnen und Alpinisten am Sonntag ihr Protest-Banner gegen das Heliskiing. Mit dabei der Berner SP-Nationalrat Rudolf Strahm (SP, BE): „Heliskiing, das nicht der Bergrettung dient, ist purer Egoismus: Da stören einige wenige die Bergruhe auf Kosten vieler.“

Demonstrieren darf auch schweisstreibend sein: Am Vortag hatte man sich besammelt, um 6 Uhr nahmen die drei Gruppen den Weg unter die Skis. Ziel war die Sustenlimmi im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Uri und Bern. Dort, auf 3230 Metern, liegt einer von 42 Schweizer Gebirgslandeplätzen. Die Gruppe, die das Protest-Banner entrollte, war just genau so gross, dass es für jeden der 42 Landeplätze genau einen Protestierenden ergab.

2002: Stop Heliskiing auf der Äbeni Flue

Am 20. April 2002 fand auf dem Jungfraujoch eine Kundgebung statt. Rund 25 Aktivistinnen und Aktivisten protestierten gegen das Heliskiing im Aletschgebiet, das die UNESCO am 13. Dezember 2001 in die Liste der Weltnaturerbe aufgenommen hatte. Mit der Kundgebung forderte Mountain Wilderness den Bundesrat dazu auf, im «Internationalen Jahr der Berge 2002» ein Zeichen zu setzen und den lärm- und energieintensiven Helikoptertourismus auf den drei Gebirgslandeplätzen im Aletschgebiet (Jungfraujoch, Äbeni Flue, Langgletscher) zu stoppen. Eine zweite Kundgebung fand am folgenden Tag auf dem Gebirgslandeplatz Äbeni Flue statt.