Mountain Wilderness Schweiz
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Stop Heliskiing-Demo 2011

Mitglieder von Mountain Wilderness wehrten sich heute Sonntag 3. April mit diversen Stop Kundgebungen gegen das Heliskiing in den Schweizer Bergen. Sie forderten Verhandlungen zu den Gebirgslandeplätzen (GLP), welche die alpinistischen Bedürfnisse und Interessen der Umwelt berücksichtigen.

  • Chli Spannort: Neu will das BAZL zwei neue GLP im Titlisgebiet bezeichnen. Auf mindestens einem der zwei GLP soll nebst Trainingsflügen auch eine touristische Nutzung, sprich Heliskiing zugelassen werden. Damit würde eine vollkommen neue Gebirgskammer für das lärmige Heliskiing erschlossen. Die Stop Heliskiing Kundgebung von Mountain Wilderness führte deshalb zum Chli Spannort bei Engelberg. Sie erhielt breite Unterstützung durch Pro Natura Unterwalden und Uri, WWF Unterwalden und Uri Grüne Nidwalden, Grüne Uri, Grünes Bündnis Bern, SP Uri. Bild 1; Bild 2
  • Petersgrat: mehr als ein Dutzend Personen waren am Sonntag 3.4.2011 auf dem GLP Petersgrat. Der GLP befindet sich innerhalb des Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch. Trotz internationalem Schutzstatus werden hier rund 1200 Flugbewegungen jährlich für das Heliskiing gemeldet. Bild
  • Petit Combin: Ein mit rund 1750 jährlichen Flugbewegungen ebenfalls lärmiger GLP. «Wir waren schlussendlich zu sechst auf dem Petit Combin, mit drei Fahnen, T-shirts und guter Laune. Einen andere Gruppe nahm den Aufstieg am SO von der Seite Bourg St. Pierre in Angriff, musste dann aber vor dem Gipfel umdrehen. Die Helis flugen uns schon früh um die Ohren.» Bild 1, Bild 2
  • Rinderhorn: Eine Tour «Das Wetter war uns zu heikel bei den Temperaturen. Sind schlussendlich aufs Rinderhorn, natürlich mit Fahnen. Damit das Rinderhorn auch in Zukunft helifrei bleibt...». Bild 1, Bild 2

Weitere Touren gegen das Heliskiing und für mehr Ruhe in den Bergen: