Mountain Wilderness Schweiz
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Stop Heliskiing-Demos vom 4./5. April 2009

Am Wochenende vom 4./5. April waren fast 100 Personen in den Schweizer Bergen unterwegs unter dem Motto Stop Heliskii

  • Die SAC-Sektionen Uto und Baldern demonstrierten auf dem Gebirgslandeplatz Petergrat. (Mit Polizeikontrolle, siehe ps)
  • Mountain wilderness demonstrierte auf dem Gebirgslandeplatz Ebne Fluh.
  • Die Sektion Lörrach des Deutschen Alpenvereins DAV war ebenfalls auf der Ebne Fluh.
  • Ein halbes Dutzend Mitglieder des SAC Aarau solidarisierten sich mit dem Anliegen und waren im Weltnaturerbe unterwegs.
  • Viele Personen aus diversen Sektionen des SAC schlossen sich den Kundgebungen an.
  • Eine offizielle Tour einer SAC-Sektion führte auf den Gebirgslandeplatz Pigne d'Arolla.
  • Eine andere offizielle Tour einer anderen SAC-Sektion hatte auch die Ebne Fluh zum Ziel.

Weitere Touren unter dem Stern «Stop Heliskiing!» auf folgende Berge und Gipfel:

  • Mittaghorn
  • Glatten
  • Ferdenrothorn
  • Wildhorn

Vielen Dank an alle, die sich am Protest beteiligt haben und die Forderung von mountain wilderness nach einem Verbot des Heliskiings im Weltnaturerbe unterstützen.

PS: Strafanzeige der Air Zermatt gegen mountain wilderness

Sechs Teilnehmende der Demo auf de GLP Petersgrat wurden durch die Kantonspolizei Wallis kontrolliert. Die Air Zermatt hatte sie aufgeboten und auf den GLP geflogen. Aus den Zeitungen war zu entnehmen, dass die Air Zermatt nun Strafanzeige gegen mountain wilderness eingereicht hat – wegen Behinderung des öffentlichen Verkehrs (Art. 237). Dieser lautet folgendermassen:

Verbrechen und Vergehen gegen den öffentlichen Verkehr Art. 237 StGB:
1. Wer vorsätzlich den öffentlichen Verkehr, namentlich den Verkehr auf der Strasse, auf dem Wasser oder in der Luft hindert, stört oder gefährdet und dadurch wissentlich Leib und Leben von Menschen in Gefahr bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Bringt der Täter dadurch wissentlich Leib und Leben vieler Menschen in Gefahr, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.
2. Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

  • Zum Polizeieinsatz vor laufender Kamera und zum Verlauf der Demo auf dem Petersgrat siehe die Filme. (Link dazu auf der rechten Seite.)