Die parlamentarischen Initiativen im Überblick
Es gibt zahlreiche parlamentarische Vorstösse zum Thema Heliskiing in der Schweiz
10.06.2010: Interpellation Walter Donzé
Nationalrat Walter Donzé (EVP, BE) fragt in seiner Interpellation, wie der Bundesrat, ausgehend von diesen Unterlagen die Schutzziele berücksichtigen will, insbesondere in Bezug auf die laufenden Verhandlungen um das Weltnaturerbe.
21.03.2007: Motion Urs Bernhardsgrütter
Der Bundesrat wird beauftragt, zum Schutz der alpinen und hochalpinen Landschaften und deren Tierwelt per 2020 ein Verbot für Helikopterflüge zu rein touristischen Zwecken, namentlich das sogenannte Heliskiing, auszusprechen.
In einem ersten Schritt sollen per 2012 die 7 Gebirgslandeplätze, die sich im Perimeter des Unesco-Welterbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (JAB) aufgelöst werden.
21.03.2007: M0tion Evi Allemann
Evi Allemann (SP/BE) verlangt in ihrer Motion vom 21.3.07, dass der Bundesrat das Heliskiing und die touristischen Landungen in oder am Rande von geschützten Landschaften inklusive dem Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn verbietet.
12.03.2007: Einfache Anfrage Urs Bernhardsgrütter
Das Bazl prüft derzeit die Anzahl der Gebirgslandeplätze. Im "Berner Oberländer" vom 26. Februar 2007 wird Herr Urs Ziegler, Leiter der Verhandlungen um den Sachplan Infrastruktur Luftfahrt zitiert: ".... während vor allem Leute aus dem Mittelland vom Bürotisch aus Analysen erstellen und ihre Proteste kundtun, ohne die Situationen aus der Praxis zu kennen."
Ist eine sachliche und unvoreingenommene Leitung mit einer so geringschätzigen Meinung der Gesprächspartner noch möglich?
20.12.2006: Interpellation Urs Bernhardsgrütter
Es scheint, dass das BAZL die Anliegen der Umweltorganisationen und damit diejenigen von rund einer Million in der Schweiz ansässigen Mitglieder betreffend des Sachplans Infrastrukturluftfahrt (SIL) hinsichtlich den Gebirgslandeplätze in den Wind schlägt. Deshalb diese Fragen an den Bundesrat:
1. Wie gedenkt er sicherzustellen, dass sein Auftrag ernst genommen und auch ausgeführt wird?
2. Wie gedenkt er sicherzustellen, dass die wichtigen und begründeten Anliegen des Umweltschutzes in die Teile I und IIIB des SIL hinsichtlich der Gebirgslandeplätze aufgenommen werden?
3. Wie sieht der weitere Fahrplan und die Vorgehensweise des BAZL für die Verhandlungen um die Gebirgslandeplätze aus und für wann ist die Anhörung der Umweltorganisationen geplant?
20.06.2002: Motion Franziska Teuscher
Die Motion Franziska Teuscher (GP/BE) verlangte das Verbot des Heliskiings im UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Der Bundesrat beantragte, die Motion in eine Postulat umzuwandeln mit Hinweis auf die Beurteilung der Gebirgslandeplätze im Rahmen des SILs.
03.12.2002: Motion Werner Marti
Die Motion Werner Marti (SP/GL) stellte das Heliskiing grundsätzlich in Frage. Marti verlangte die Aufhebung der 42 touristischen Gebirgslandeplätze. Seine Motion verstand er als Geschenk an das UNO-Jahr der Berge 2002 und als Beitrag für eine nachhaltigen Alpintourismus. Wird eine Motion nicht innerhalb von zwei Jahren im Rat behandelt, so verfällt das Anliegen. Die Motion Marti ereilte diese Schicksal. Aus undurchsichtigen Gründen wurde sie immer wieder auf die nächste Session verschoben.




