Mountain Wilderness Schweiz
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Die parlamentarischen Initiativen im Überblick

Es gibt zahlreiche parlamentarische Vorstösse zum Thema Heliskiing in der Schweiz

15.06.2012: Interpellation Franziska Teuscher

Mit der Genehmigung der Vorgaben des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt hat der Bundesrat 2007 die Überprüfung der einzelnen Gebirgslandeplätze (GLP) angeordnet. Das Bazl koordiniert diese Überprüfung mit Einbezug der betroffenen Kreise. Das Vorgehen bei dieser Überprüfung wirft einige Fragen auf. Franziska Teuscher griff diese im Rahmen einer Interpellation auf. Die genauen Fragen und die Antwort des Bundesrates lesen Sie hier.

10.06.2010: Interpellation Walter Donzé

Nationalrat Walter Donzé (EVP, BE) fragt in seiner Interpellation, wie der Bundesrat, ausgehend von diesen Unterlagen die Schutzziele berücksichtigen will, insbesondere in Bezug auf die laufenden Verhandlungen um das Weltnaturerbe.

21.03.2007: Motion Urs Bernhardsgrütter

Der Bundesrat wird beauftragt, zum Schutz der alpinen und hochalpinen Landschaften und deren Tierwelt per 2020 ein Verbot für Helikopterflüge zu rein touristischen Zwecken, namentlich das sogenannte Heliskiing, auszusprechen.
In einem ersten Schritt sollen per 2012 die 7 Gebirgslandeplätze, die sich im Perimeter des Unesco-Welterbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (JAB) aufgelöst werden.

21.03.2007: M0tion Evi Allemann

Evi Allemann (SP/BE) verlangt in ihrer Motion vom 21.3.07, dass der Bundesrat das Heliskiing und die touristischen Landungen in oder am Rande von geschützten Landschaften inklusive dem Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn verbietet.

12.03.2007: Einfache Anfrage Urs Bernhardsgrütter

Das Bazl prüft derzeit die Anzahl der Gebirgslandeplätze. Im "Berner Oberländer" vom 26. Februar 2007 wird Herr Urs Ziegler, Leiter der Verhandlungen um den Sachplan Infrastruktur Luftfahrt zitiert: ".... während vor allem Leute aus dem Mittelland vom Bürotisch aus Analysen erstellen und ihre Proteste kundtun, ohne die Situationen aus der Praxis zu kennen."
Ist eine sachliche und unvoreingenommene Leitung mit einer so geringschätzigen Meinung der Gesprächspartner noch möglich?

20.12.2006: Interpellation Urs Bernhardsgrütter

Es scheint, dass das BAZL die Anliegen der Umweltorganisationen und damit diejenigen von rund einer Million in der Schweiz ansässigen Mitglieder betreffend des Sachplans Infrastrukturluftfahrt (SIL) hinsichtlich den Gebirgslandeplätze in den Wind schlägt. Deshalb diese Fragen an den Bundesrat:
1. Wie gedenkt er sicherzustellen, dass sein Auftrag ernst genommen und auch ausgeführt wird?
2. Wie gedenkt er sicherzustellen, dass die wichtigen und begründeten Anliegen des Umweltschutzes in die Teile I und IIIB des SIL hinsichtlich der Gebirgslandeplätze aufgenommen werden?
3. Wie sieht der weitere Fahrplan und die Vorgehensweise des BAZL für die Verhandlungen um die Gebirgslandeplätze aus und für wann ist die Anhörung der Umweltorganisationen geplant?

20.06.2002: Motion Franziska Teuscher

Die Motion Franziska Teuscher (GP/BE) verlangte das Verbot des Heliskiings im UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Der Bundesrat beantragte, die Motion in eine Postulat umzuwandeln mit Hinweis auf die Beurteilung der Gebirgslandeplätze im Rahmen des SILs.

03.12.2002: Motion Werner Marti

Die Motion Werner Marti (SP/GL) stellte das Heliskiing grundsätzlich in Frage. Marti verlangte die Aufhebung der 42 touristischen Gebirgslandeplätze. Seine Motion verstand er als Geschenk an das UNO-Jahr der Berge 2002 und als Beitrag für eine nachhaltigen Alpintourismus. Wird eine Motion nicht innerhalb von zwei Jahren im Rat behandelt, so verfällt das Anliegen. Die Motion Marti ereilte diese Schicksal. Aus undurchsichtigen Gründen wurde sie immer wieder auf die nächste Session verschoben.