Mountain Wilderness Schweiz
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Hier eine kleine Auswahl von Objekten, die Dank der Intervention und dem beharrlichen Nachfragen von mountain wilderness schliesslich rückgebaut wurden.

Pic Chaussy (VD)

mountain wilderness stieg am 27. August 2005 auf den Pic Chaussy (2351m), um den Abbruch der Ruinen des ehemaligen Skigebiets am Col des Mosses zu verlangen. Vertreter der Gemeinde Ormont Dessous und Angestellte der Skistation empfingen mountain wilderness. In einer heftigen Diskussion werden die Standpunkte dargelegt. In einem Punkt ist man sich jedoch einig: die aktuelle Situation ist unbefriedigend. Am Ende der Aktion unterstrichen die Gegen-Demonstranten ihre Forderung nach einem Neubau mit Eiern statt Argumenten, die sie den Kundgebungsteilnehmern von mountain wilderness nachwarfen: brüchige Argumente. Am 28. Juni 2007 verordnet das Bundesamt für Verkehr den Abbruch der Ruine auf dem Pic Chaussy. Im Sommer 2009 ist es dann endlich soweit.

Schwyberg (FR)

Unter grossem Medieninteresse fand am 15.Juli 2005 die Aktion von mountain wilderness auf dem Schwyberg statt. Mit Transparent, Ballonen und Leuchtwesten platzierten zirka 20 Aktivisten ihre Botschaft: «Rückbau zur Wildnis»! Noch bis im Herst 2009 prägten ein zerfallenes Bergrestaurant und drei stillgelegte Ski- und Sessellifte die Gipfelszenerie auf dem Schwyberg. Die Masten rosteten vor sich hin, das Restaurant trotzte mit seinem Betonfundament dem endgültigen Zerfall. Der Konkurs, in dessen Folge die Gemeinde Plaffeien die Bahnen wohl oder übel aufgekauft hatte, war längst vollzogen.

Höchste Zeit für den Rückbau! Aber: Wer war zuständig? Die Schwybergbahnen AG waren Konkurs, dem Besitzer des zerstörten Restaurants fehlten die Mittel für den Wiederaufbau. Niemand fühlte sich für den Rückbau verantwortlich. Am Ende stand die Gemeinde (Plaffeien), also die Öffentlichkeit für die Folgen eines Privat-Konkurs gerade. Die Skianlagen sind rückgebaut. Die Mauern des Restaurantas auf dem Schwyberg hingegen bleiben weiterhin stehen. Ihr Abtransport bleibt pendent und Spekulation. Das Beispiel am Schwyberg macht einen dringenden Regelungs- und Handlungsbedarf deutlich.

Regenmesser auf Emosson (VS)

Die Regenmesser am Lac de Vieux Emosson (Val de Trient, VS) wurden dank der Intervention von mountain wilderness durch die SBB entfernt. Die zwei Regenmesser waren seit Ende der Bauzeit nicht mehr in Betrieb und einfach stehen geblieben. mountain wilderness freut sich über den Rückbau und hofft, dass das beispielhafte Verhalten der SBB in diesem Fall Schule macht.