Mountain Wilderness Schweiz
twitter.com icon
facebook.com icon

Die Kampagne «Stopp dem Schrott» läuft seit 1995 mit wechselnder Intensität. Sie wurde ursprünglich von Mitgliedern und Mitarbeitern zur besseren Räumung der miliätrischen Zielgebiete in den Alpen lanciert, einem damals äussert augenfälligen Problem. In den Jahren 2002 bis 2004 machte mountain wilderness erneut Kontrollen in den Zielgebieten, führte Räumungsaktionen durch und machte mit Öffentlichkeitsarbeit Druck, das Problem professionell und konsequent anzugehen. Seit Herbst 2010 steht mountain wilderness erneut in Kontakt mit den Verantwortlichen des VBS und versucht nun anhand der Illustration von kritischen Fällen eine Verbesserungen bei der Räumung der Zielgebiete zu bewirken.

Das Militär seinerseits reagierte mit konstruktiver Zusammenarbeit. Vielen Dank! Die Bilanz: das Problem ist zwar entschärft, aber noch nicht behoben.

Unsere Aktionen und Steine des Antstosses

  • Die Gletscher sind keine Zielobjekte!: Noch schiesst das Militär auf Gletscher, wo sich die Geschosse in den Spalten elegant und wie von selber «entsorgen». Sogar auf das UNESCO Weltnaturerbe Aletsch wird geschossen. Eine Protestkundgebung von mountain wilderness zum Fieschergletscher und eine parlamentarische Initiative hatten die Aufhebung der Zielgebiete im Weltnaturerbe sowie eine umfassende Räumung der Munitionsrückstände auf sämtlichen Gletschern in der Schweiz zum Ziel. Doch das Militär zeigt sich bis heute resistent gegenüber jeglicher Kritik. Die Begründung des VBS: sie wären zuerst gewesen und hätten auf das Gebiet geschossen, als es noch nicht Welterbe war.
  • die Berge keine Müllhalde!: Mit Aktionen, Öffentlichkeits und beharrlichem Mahnen macht mountain wilderness darauf aufmerksam, dass ein systematisches Aufräumen der Zielgebiete dringend nötig ist.
  • und die Bildgänger eine grosse Gefahr!: Immer wieder finden sich Blindgänger nahe von viel begangenen Wegen. mountain wilderness erreichte, dass Meldungen erneut mit einem «Findelohn» entschädigt werden.