Mountain Wilderness Schweiz
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Die (Wieder-)Entdeckung der Langsamkeit

Meist zahlt es sich aus, etwas runterzufahren und langsamer zu gehen. Wer mehr unternimmt, schneller unterwegs ist, sieht eher weniger als mehr. Nimmt man sich mehr Zeit für die einzelnen Naturerlebnisse, so werden diese intensiver. Langsamtourismus birgt viele Qualitäten.  

Langsamtourismus ist

  • entschleunigt: Der Langsamtourismus passt sich der Geschwindigkeit des Ortes an. Der Hektik und dem Druck der Stadt wird der natürliche, menschliche Rhythmus als Wert entgegengehalten. Langsamtourismus ermöglicht das tiefe Erlebnis und die Erholung und vermarktet nicht den schnellen Kick.
  • integrativ und identitätsstiftend: Der Langsamtourismus soll gegen Beliebigkeit und Austauschbarkeit wirken. Seine Angebote sind in Natur und Kultur der Region verwurzelt. Er soll die Gäste am lokalen Leben und der Kultur teilhaben lassen. Dies stärkt auch das lokale Selbstwertgefühl.
  • qualitativ hochwertig weil kreativ und kooperativ: Jeder Ort hat besondere Qualitäten und kreative Menschen. Vordergründige Standortnachteile können mit Qualitätsförderung in allen Belangen wettgemacht werden (gepflegte Angebote, intaktes Dorfbild, gute neue Architektur, Sorge zur Natur, Gastlichkeit, Information etc.). Erst eine gute Zusammenarbeit der Gäste und der Gastgeber ist Garant für Qualität.
  • naturnah: Der Tourismus pflegt sein Kapital, die Natur- und Kulturlandschaften mit besonderer Sorgfalt. Naturnaher Tourismus bevorzugt die langsame Bewegung, verzichtet auf schnelles, hastiges Reisen von Ort zu Ort.
  • ehrlich: Die Qualitäten und Besonderheiten einer Region brauchen keine Pseudo-Marketing-Sprache. Das Original zählt. Heidiland ist out. Die Alpen sind kein "Fun-Park"
  • herzlich und gastfreundlich: Der herzliche Empfang steht an oberster Stelle jedes Qualitätstourismus. Zufriedene Gäste werden Freunde. Freunde kommen wieder. Gastfreundlichkeit braucht keine Gross-Investitionen und wirft mehr ab.
  • bildend: Der Tourismus der Zukunft sensibilisiert die Touristen für Natur und Kultur. Er motiviert zum Erleben und übernimmt eine erzieherische Aufgabe. Ein solcher Tourismus bedient alle fünf Sinne: schön zu sehen, gut zu essen, fein zu hören, echt zu berühren, angenehm zu riechen.

mountain wilderness unterstützt den Langsamtourismus und setzt sich mit dem diversen Projekten dafür ein. Besonders mit Silence - Für mehr Ruhe und Stille in den Bergen! plädieren wir auch für die Langsamkeit.