Mountain Wilderness Schweiz
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Radikaler Ausbau in Andermatt

Auf dem ehemaligem Armeegelände plant die Andermatt Alpine Destination Company Hotels, Wohnungen und Häuser für 3000 Gäste sowie einen 18 Loch-Golfplatz und ein Sportzentrum. Die Veränderungen, welche die Pläne und Investitionen – man spricht von gegen 2 Milliarden Franken – dem Urserental bringen, werden tief greifen. Das Projekt sorgt für Aufbruchstimmung am Gotthard: In Andermatt und den benachbarten Dörfern Göschenen, Hospental und Realp ist der Immobilienmarkt in Schwung gekommen.

Doch was sind die Folgen?

Die Planung des Resorts in Andermatt hat schweizweit Signalwirkung. Resorts werden denn auch als neue Formel für einen wirtschaftlichen Aufschwung in peripheren Regionen gehandelt. Weit über das Urserental hinaus gilt der Aufbruch als Beispiel. Die Schweiz kennt rund 40 Resortprojekte. mountain wilderness fragt:

  • Wie weit reichen die Auswirkungen auf die Landschaft rund um ein Resort, wie viel zusätzliche touristische Infrastrukur bringt das Resort und wo?
  • Was bedeutet das werdende Resort für eine Region?
  • Welche neue Entwicklung leiten die Resorts in den Alpen ein?
  • Welche Politik ist nötig, um Resort-Projekte verträglich zu gestalten – nachhaltig verträglich mit den natürlichen, den sozialen und den kulturellen Landschaften in den Alpen?

Forderungen von mountain wilderness im Fall Andermatt

  • Bessere Anbindung von Andermatt an den öffentlichen Verkehr
  • Schutz der Gebiete, die bis anhin einem naturnahen Bergsport gehörten: das Unteralptal, das Wittwasserental und die Gebiete um die Furka. Die schöne, ursprüngliche Landschaft in diesen Tälern darf nicht unter den Hammer kommen.
  • Skianlagen, Heliskiings oder Motorschlittenspass für die reichen Gäste des Resorts haben hier nichts zu suchen!