Mountain Wilderness Schweiz
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Wer in den Alpen unterwegs ist, kommt nicht an den Hütten des Schweizer Alpenclubs SAC vorbei. Mit professionellem Marketing werden sie verwaltet und damit neue Zielgruppen wie Familien und Wanderer angesprochen. Vorbei sind die Zeiten, wo die Hütten Treffpunkt von Bergsteigern waren, vorbei auch die Zeiten der Selbstversorger und des einfachen Lebens: Duvets, fliessendes Wasser im Haus, dreigängige Menus mit Salat, Wein und Bier sind die Regel und bald ein Internetanschluss in jeder Hütte. Unter dem Deckmäntelchen der Grundversorgung sollen auch die abgelegensten Unterkünfte ans weltweite Netz angeschlossen werden; Email und Skype für Gämsen, Murmeltiere und Hüttenwarte.

Doch immer mehr Menschen suchen Stille, Einfachheit, Freiheit von Zwängen in den Alpen – die Gegenwelt zum hektischen, verplanten und komplizierten Alltag. Ihre Bedürfnis entwickelt sich genau in die gegenteilige Richtung zum Angebot des SAC. Komfort und Konsum oder der direkte Bezug zu den Elementen und das authentischen Naturerlebnis? mountain wilderness setzt sich dafür ein, dass es die wildnisnahe Natur in den Alpen weiterhin gibt und dass die Hüttenkultur in den Schweizer Bergen nicht nur der Richtschnur der Effizienz und des Umsatzes geopfert wird.

Beispiele

  • Mit dem Prix Wilderness 1995 Zeichneten wir die Arpitettaz-Hütte für die bezüglich Ökologie vorbildliche Bewirtschaftung aus. Heute ist dies Standard.
  • Der Prix Wilderness 2004 zeichnete die Bietschhornhütte aus. Die Bewirtschaft und der Umbau der Hütte entsprechen noch heute den Kriterien an Einfachheit und Respekt gegenüber der Umgebung.
  • Mit dem Widerstand gegen den Ausbau einer Hütte im Val Mora durch den SAC Bassa Engadina wehren wir uns dagegen, dass dieses Tal endgültig dem Tourismus geopfert wird.