Mountain Wilderness Schweiz
twitter.com icon
facebook.com icon

Das Beschwerderecht der Umweltorganisationen berechtigt gesamtschweizerisch tätige Umweltschutzorganisationen, gegen umwelt- oder landschaftsbelastende Projekte Beschwerde oder Einsprache zu erheben. Das Verbandsbeschwerderecht ist ein Hilfsmittel für die Durchsetzung des Umweltrechts. Es ist seit 1966 im Natur- und Heimatschutzgesetz verankert. Mit einer Einsprache oder Beschwerde können Umweltorganisationen einfordern, die Rechtmässigkeit eines Projektes von neutraler Stelle überprüfen zu lassen. Das Ziel der Umweltorganisationen ist, möglichst früh in Entscheidungsprozesse miteinbezogen zu werden, sodass gemeinsam eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann und es nicht zu einer formellen Beschwerde kommen muss.

mountain wilderness schweiz ist seit dem 1. Oktober 2008 beschwerdeberechtigt. mountain wilderness macht bei Projekten im Jura und in den Alpen vom Verbandsbeschwerderecht gebrauch, insbesondere da, wo touristische Erschliessung noch intakte Gebirgslandschaften bedrohen, oder wo Symbole der „Kommerzialisierung der Berggipfel“ errichtet werden sollen.