http://www.mountainwilderness.ch/projekte/silence/stop-heliskiing/unsere-kundgebungen/2007/

Stop Heliskiing-Demo: Rosa Blanche 3336m

10 Personen fuhren im Rahmen einer offiziellen Clubtour der SAC-Sektion Biel mit Bahn und Bus nach Super Nendaz 1733 m. Aufstieg bei schönem Wetter zum Unbewarteten Refuge de St. Laurent 2485 m. Sonntag früh Aufstieg zur Rosablanche 3336 m bei schönstem Wetter und guten Schneeverhältnissen. Unsere Gruppe hat angetroffen was man sich wünscht, einen Helifreien Gipfel. Das Transparent und die Flugblätter blieben also in den Rucksäcken nur die Fahnen wurden getragen. Die Tour konnte unfallfrei und ohne besonderen Vorkommnissen durchgeführt werden.

Stop Heliskiing-Demo: Petersgrat 3200m

Es ist wohl so: Der Berg kann nicht alle Bedürfnisse befriedigen. Diesmal war es die lautlose Fraktion, die die Oberhand behielt. Ganze zwei Helis kamen angeflogen. Einer mit Helitouristen und einer mit dem Vertreter der Heliindustrie. Das Feld hielten die DemonstrantInnen besetzt.

Aber ganz von vorne: Am Samstag stiegen wir von der Gandegg zum Petersgrat und zur Mutthornhütte Hütte auf, die rund 40 Alpinistinnen und Alpinisten des SAC-Bern und von Mountian Wilderness. Der Blick in die Walliser Alpen war umwerfend. Alle Gipfel, von der Dent Blanche bis zum Dom blickten auf unsere Fahnen mit dem Stopp-Heliski-Logo.

Der Platz in der Hütte war etwas knapp - der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Rasch war die Planung für den Sonntag gemacht. Informationen zu den Plänen des BAZL wurden vermittelt. Gescheite Fragen beantwortet.

Der Aufstieg von der Hütte auf den Petersgrad in der wunderschönen Stimmung des Bergmorgens zeigte ein Reihe von wurde vom Knattern des ersten Helis unterbrochen. Wir waren wohl etwas abgelenkt vom überwältigenden Anblick der rasch vorbeiziehenden Wolken - jedenfalls waren die Ladung Heliskiier vor uns am Landeplatz. Nachher kamen aber keine mehr - denen haben wir allwäg die Lust am Knattern genommen. Oder war es der aufkommende Wind?

Wir warteten noch eine Stunde auf weitere Störefriede - die gaben aber Forfait. Dabei hätten wir ihnen nix getan, sondern nur gezeigt, dass die Mehrheit der Alpinistinnen und Alpinisten ihr Tun ganz und gar nicht billigt. Das mit dem Zeigen hat dann das Fernsehen übernommen. Wir sind froh, dass die TagesschauzuschauerInnen erfahren haben, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich gegen die Ausdehnung der motorisierten Fraktion wehren.

Für einmal hatte die lautlose Fraktion die Oberhand. Auf dass es mehr solche Tage gebe!

 

Beat Schilter

 

P.S. Ein Danke schön den entschlossenen Freundinnen und Freunden des SAC Bern. Danke dem Bergführer Resu. Und ein Dankeschön allen Teilnehmenden und UnterstützerInnen.