http://www.mountainwilderness.ch/projekte/silence/stop-heliskiing/unsere-kundgebungen/2010/

Stop Heliskiing auf 14 Berggipfeln

Trotz teilweise garstigen Wetterverhältnissen haben am 27./28. März  viele Tourengruppen die Stop Heliskiing Fahnen auf verschiedenen Berggipfeln in den Schweizer Alpen wehen lassen. Mountain wilderness und der VCS forderten mit dieser Aktion  mehr Ruhe und Stille in den Bergen. Dieses Anliegen vertreten sie mit Unterstützung von Pro Natura und WWF Schweiz auch in der gemeinsamen Petition «Kein Heliskiing in der Schweiz.

Leo-Philipp

Nun, wegen den schlechten Wetterprognosen haben wir kurzfristig doch nochmals umgeplant. In der Cabane de Mont Fort hatte es schlussendlich doch noch Platz und wir zogen am Sonntag Richtung Rosablanche. Allerdings hatte es über Nacht ca. 20 cm Neuschnee gegeben und die Sicht am Morgen früh war gleich Null. Daher sind wir unterwegs umgekehrt. Die Fahnen haben wir natürlich trotzdem ausgepackt.

Rahel

Die Bilder sind vom Älpetispitz im Prättigau. Da waren wir am Samstag.
Am Sonntag waren wir auf dem Gletscherducan und Krachenhorn. Die Fahne war mit dabei, die Kamera hat aber leider gestreikt und drum gibt es keine Bilder.

Gaudenz

Eigentlich wollten wir Richtung Monte Leone. Die Lawinensituation hat uns dann zum Umkehren gezwungen. Leider. Trotzdem fanden wir einen idealen Platz, um die Fahne aufzuspannen.

Serge

malheureusement, vu les prévisions météo, nous avons renoncé à aller au Pigne d'Arolla. Nous irons peut-être plus tard quand le temps sera meilleur...

Sabine

Die Fahne war im Einsatz… Leider bei sehr, sehr unattraktiven Bedingungen in der Nähe von Realp, auf dem Weg zum Tälligrat. Hoffentlich gibt mal eins mit mehr Sonnenschein ...

Dagmar

Es hat Spass gemacht, meine «Senioren» auf eine Demo-Skitour zu (ver)führen und sie haben wacker mitgemacht.

Noëlle

Der Bergführer hat entschieden, die Tour nicht durchzuführen.Wetter schlecht, Wind. Heliskiing unwahrscheinlich.

mountain wilderness

Ein gutes Dutzend Leuten waren auf dem Stotzigen Firsten. Mountain wilderness stellte die Demo-Tour in den Kontext der künftigen Entwicklung im Urserental und fragte: «Was wenn bei der touristischen Entwicklung der exklusive Bedarf und das exklusive Vergnügen das Zepter schwingt und die einheimische Bevölkerung und der Bergsport das Nachsehen haben? Was wenn die Wünsche des Investors immer expansiver werden, der Golfplatz immer mehr Land braucht, die skitouristischen Anlagen immer mehr werden?
Mountain wilderness verknüpfte mit der Aktion die Hoffnung, dass die Ruhe und Stille im Urserental trotz der massiven touristischen Entwicklung bewahrt wird und dass den zukünftigen Begehrlichkeiten nach Landeplätzen im Urserental – im Tal oder auf den Gipfeln – vorzeitig der Riegel geschoben wird. Denn die Zukunftsmusik von Andermatt soll nicht die der Rotoren sein, wie in vielen «Top-Destinationen» der Schweizer Alpen.

Weitere Demotouren waren unterwegs mit:

Markus, Mary, Andreas und Barbara