http://www.mountainwilderness.ch/projekte/grenzen-der-erschliessung/fuer-den-tourismus/skigebiete/

Seit den 1960-er Jahren wurden zahlreiche Berge mit Seilbahnen erschlossen. Es wurden Sesselbahnen, Lifte gebaut und Pisten in die Hänge gezogen. Weitsichtig und weise entschied deshalb der Bundesrat am 14.10.1998, dass es keine weiteren Seilbahnerschliessungen mehr geben soll. Doch am 8.11.2000 wurde die Hockenhornbahn durch den selben Bundesrat bewilligt. Und statt die Sache beim Namen, nämlich «Neuerschliessung» oder «Skigebietserweiterung» zu nennen, wird allzuoft von «Zusammenschluss» gesprochen.

Beispiel Schneeparadies

Im unberührten Gebiet Frutt-Tannalp-Engstlenalp soll in den nächsten Jahren ein Skigebiet mit zahlreichen Sesselbahnen und kilometerlangen Carverpisten eingerichtet werden. Mindestens 10 Transportanlagen und 38 Kilometer neue Pisten sind allein zwischen Jochpass und Melchsee-Frutt geplant! Sie laufen unter «Zusammenschluss der Skigebiete Engelberg, Melchseefrutt und Hasliberg. Die Interessengemeinschaft «Pro Frutt-Engstlenalp» will den Wert und die Schönheit dieses Gebietes erhalten. Sie will sich für Lösungen einsetzen, welche allen dienen: dem Menschen, der Natur und der Wirtschaft. Mountain wilderness unterstützt die Interessengemeinschaft Pro Frutt-Engstlenalp. http://www.profrutt-engstlenalp.ch/

Beispiel Urserental

Während der Planung des Resorts wollte der Kanton auf wiederholte Anfrage keine konkreten Pläne zur weiteren touristischen Entwicklung kennen oder nennen. Erst nachdem die Bewilligungen vorlagen, liess der Kanton Uri die Katze aus dem Sack: Dank Unterstützung von Investoren soll die Skiinfrastruktur ersetzt und erweitert werden. mountain wilderness wehrt sich dagegen, dass neue Gebirgskammern erschlossen werden und hinterfragt die massiven Ausbaupläne. Denn sie werden grosse ökologische Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Umwelt haben.