Mountain Wilderness Schweiz
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06.05.2015

Resolution 2. Gotthardröhre

Am 21. April hat die Generalversammlung von mountain wilderness die Resolution einstimmig verabschiedet. Damit lehnt der Verein den Bau einer zweiten Gotthardröhre und die damit verbundene Verdoppelung der Strassenkapazität am Gotthard ab.

In mehreren Volksabstimmungen der letzten fünf Jahrzehnte wurde für die Verlagerung der Transitgüter auf die Schiene gestimmt. Der Schutz der Alpen ist damit in der Bundesverfassung verankert. mountain wilderness wehrt sich dagegen, dass dieser Entschluss weiter vertagt wird. Dass die zweite Röhre nur während der Sanierung geöffnet wäre und danach nicht mehr benutzt, ist ein fadenscheiniges Argument, an das man sich spätestens nach der Amtszeit von Umweltministerin Doris Leuthard nicht mehr erinnern wird. Ausserdem sollen die 20 Milliarden, die der NEAT Basistunnel gekostet hat, keine Fehlinvestition gewesen sein.

Zur Resolution.