Mountain Wilderness Schweiz
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18.01.2012 Kategorie: Stop Heliskiing

Hoffnungsvolle Zeichen rund ums Heliskiing

In der letzten Zeit gelangte Heliskiing wieder vermehrt ins Blickfeld der Öffentlichkeit - einerseits durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Dezember und andererseits wegen dem Verbots des Heliskiing auf der Marmolada in den Dolomiten (Aktuell-Meldung vom 4. Januar). 

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) muss bei der Festlegung der Gebirgslandeplätze im südöstlichen Wallis eine Neubeurteilung vornehmen. Das Bundesverwaltungsgericht hat vier Beschwerden teilweise gutgeheissen und verlangt die Einholung eines Gutachtens der Natur- und Heimatschutzkommission. Gemäss dem Urteil hat das UVEK ungenügend abgeklärt, wie weit die Landeplätze mit dem Schutz der im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN) verzeichneten Region Dent Blanche-Matterhorn-Monte Rosa vereinbar sind. Das Urteil enthält zudem interessante Anmerkungen zur Nutzung der GLP für Heliskiing und andere touristische Landungen: beispielsweise, dass das Heliskiing im Wallis kein gesamtschweizerisches Interesse darstellt. 

Nach der historischen Vereinbarung zwischen Mountain Wilderness Italien und der Bergbahngesellschaft Marmolade SRl über das Verbot des Heliskiing (siehe frühere Aktuell-Meldung) geht der Alpenverein Südtirol nun noch weiter und fordert auch ein Verbot touristischer Rundflüge – eine Forderung, die wir nur unterstützen können!

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